29 - glücklicher, in der Arbeit befördert worden, Langzeit-Bericht

Alter: 29

Erektionsprobleme: nein

 

Vorgeschichte: Fing um die 20 Jahre herum mit Pornos an, das übliche

Sessions 20min-1h, nicht länger; Häufigkeit: Gelegentlich (~ 1x / Woche)

 

Der Reboot Versuch 1:

Nach der Uni hatte ich viel Freizeit, die ich künftig für Sport nutzte, Trialoton, Marathon und Yoga. Ich trat Teams bei und lernte viele neue Leute kennen. Ich schaffte 3 Monaste ohne Porn. Dann in den Semsterferien fehlte mir der Sport und ich fing wieder mit den Pornos an, nur um es mal wieder "auszuprobieren". Ich fand es angenehm, aber es fühlte sich nun so an, als würde ich nicht das richtige für mich selbst tun. Ich verbrachte den ersten Monat mir relativ "normaler Nutzung" (1-2x /Woche) und es eskalierte im zweiten Monat mit häufigerer Nutzung und längeren "sessions". 

 

Versuch 2:

ist nun bei 2 Tagen. Ich las einige Artikel in Psychology Today und ich beschäftigte mich noch eingehender mit dem Thema. Ich hatte nun auch konkretere Gründe aufzuhören. Meine Gedanken zum zweiten Anlauf:

 

- erste Woche war am schwierigsten durchzuhalten

- große Schwankungen in Stimmung, Libido, Energie ...

- Hobbies, Sport, andere Menschen sind der Schlüssel aufzuhören und machen es deutlich einfacher 

 

Nach dem 25 Tagen fühlte ich mich mehr "am Leben" als je zuvor. Es fühlt sich wirklich so an als wären Teile meines Gehirns neu verdrahtet worden und sind jetzt besser. Ich geniesse mein Leben. Der Unterschied ist massiv

 

Nachtrag:

 

Ich wollte euch nur wissen lassen, dass es nun ein Monat ohne Pornos für mich ist. Mir geht es gut! Was mich am meisten überrascht hat, ist dass es auch nach den 30 Tagen noch Veränderungen gab. Es fühlt sich an als würde sich mein Kopf nach und nach erholen

 

Ich habe noch die gleichen Hobbies wie vor dem Reboot (Ausdauersport, Yoga, Technikspielzeug) aber ich verfolge sie mit einer Energie die ich davor nie hatte. Ich wurde in der Arbeit befördert (nun Senior Software Developer) mit höherem Gehalt und mehr Rechten. Ich bekomme mehr Anerkennung und Respekt auf der Arbeit.

 

Weiterer Nachtrag:

 

Es ist nun rund ein Viertel Jahr vergangen.  Ich wollte euch nur sagen, dass so unwahrscheinlich es klingt, ich immer noch Veränderungen bemerke. Wenn ich an die Gesamtheit all der Verbesserungen denke, dann sehe ich den Einfluss, den Dopamin auf unser Leben hat. 

 

Aufgefallen ist mir nur noch, dass ich in manchen Stresssituationen das Bedürfnis hatte plötzlich Videospiele und Fastfood zu brauchen. Das war wohl eine Reaktion des Gehirns um doch noch an etwas mehr Dopamin zu kommen. Manchmal gab ich nach, manchmal nicht. Die Häufigkeit ging mit der Zeit zurück.

 

Es fühlt sich nun so an als hätte sich mein "Drive" komplett erholt. Ich habe einen viel stärkeren Willen und verfolge Ziele mit viel mehr Energie. Ich fühle mich nicht mehr überwältigt, egal in welcher Situation. Das Leben fühlt sich gut an.

 

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